Khol: "Ich leide unter dem Zustand"

18. Jänner 2002, 17:53
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ÖVP-Klubobmann: "Ich hoffe, dass das nicht so weitergeht"

Wien - ÖVP-Klubobmann Andreas Khol macht sich in einem Interview mit der "Kleinen Zeitung" Sorgen um die Koalition. "Ich hoffe, dass das nicht so weitergeht. Ich hoffe, dass das Volksbegehren zu Temelin die letzte Irritation war, denn noch mehr solcher Sachen werden wir uns nicht leisten können", wird Khol zitiert. Und, so Khol, er leide unter dem gegenwärtigen Zustand.

Er sei besorgt, "dass wird die großen Reformwerke nicht der Öffentlichkeit plausibel machen können, weil immer andere Dinge das überlagern", so Khol. Und weiter: "Ich bin besorgt, dass die Leute irgendwann sagen, die streiten doch gleich wie früher die Roten und die Schwarzen. Das gefällt mir natürlich nicht. Letztlich muss ich aber sagen, das Wichtigste ist, dass wir die Reformen machen." (APA)

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