Betrug via Internet

18. Jänner 2002, 14:55
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Mit Briefkastenfirma Computer ergaunert und über Internet verkauft

Bereits Ende November vergangenen Jahres wurde der 28-jährige Martin S. aus Wien-Donaustadt, wegen Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Betruges festgenommen. Der volle Umfang seiner Delikte wurde aber erst jetzt bekannt. Wie die Polizei berichtete, soll sich der Schaden auf rund 855.000 Euro belaufen. Weitere Geschädigte werden noch gesucht.

"MD-International"

Der 28-Jährige soll via Internet in den USA die Briefkastenfirma "MD-International" gegründet haben, hieß es. Unter dem Namen dieser Firma bestellte er Computer Hard- und Software. Ohne zu bezahlen, dürfte der Verdächtige die Geräte im Internet weiter verkauft haben. Mehrere Monate soll Martin S. ein Büro im Milleniumstower gemietet haben - ohne zu bezahlen.

Nur ein einziges Vorführgerät

In ganzseitigen Inseraten in Tageszeitungen habe der mutmaßliche Betrüger auch mit Hard- und Softwarelösungen für Klein- und Mittelbetriebe geworben. S. habe aber lediglich ein einziges Vorführgerät besessen(apa)

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