Euro-Start bringt Preisauftrieb in Frankreich

18. Jänner 2002, 14:32
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Waren und Dienstleistungen bis zu 1,8 Prozent teurer

Paris - Mit dem Euro-Start sind alltägliche Waren und Dienstleistungen in Frankreich teils deutlich teurer geworden. Wie die zuständige Generaldirektion bei der Pariser Regierung am Freitag bekannt gab, kletterten die Kosten vor allem für viele Dienstleistungen zwischen Mitte Dezember und dem 10. Jänner: So verzeichnete die Behörde Preisanstiege von 1,8 Prozent in den Cafes, 1,6 Prozent in den Werkstätten, einem Prozent in den Restaurants und ganzen 5,5 Prozent bei den Video-Verleihern. Die "verkappten Preiserhöhungen" bestätigten die Bedenken vieler Verbraucher.

Supermärkte in den Städten und auf der grünen Wiese hielten sich dagegen offenbar bisher in Frankreich an ihr Versprechen, zwischen November 2001 und März 2002 die Preise nicht zu erhöhen: Den Angaben der Generaldirektion für Wettbewerb, Verbrauch und Betrugsbekämpfung (DGCCRF) zu Folge blieben bei ihnen die Preise stabil und sanken sogar leicht. Die von den Verbrauchern traditionell besonders aufmerksam beobachteten Bäcker und Konditoren hoben die Preise um 0,4 Prozent an, bei den Friseur-Salons zogen die Preise um 0,5 bis 0,7 Prozent an.

Dienstleistungen wie Trockenreinigung, Schlüssel-Nachfertigung, Foto-Entwicklung oder die Reparaturen von Haushaltsgeräten verteuerten sich der Behörde zufolge in Frankreich um 0,3 bis ein Prozent. Kino-Karten wurden 0,3 Prozent teurer. (APA)

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