Lebens-Mittel für Alle

18. Jänner 2002, 12:53
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Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung unterstützt Frauenprojekte in der "Dritten Welt"

Die Katholische Frauenbewegung will das entwicklungspolitische Bewusstsein der österreichischen Bevölkerung stärken. Unter dem Motto "Lebens-Mittel für alle" gibt es kostenlos Informationsmaterial entsprechend für jede Altersgruppe über mangelnde Nahrungssicherheit, über die schwierige Situation von Kleinbauern in der "Dritten Welt", über Auswirkungen von Welthandelsvereinbarungen und Gentechnik. Speziell geschulte kfb-Frauen stehen für Informationsveranstaltungen über die Zusammenhänge zwischen den oft tristen Lebensbedingungen in der "Dritten Welt" und den reich gedeckten Tischen bei uns zur Verfügung.

Fakten statt Mitleidsgeschichten Diese Bildungskampagne der kfbö bildet den Auftakt zu ihrer traditionsreichen Aktion Familienfasttag, die in der vorösterlichen Fastenzeit zum solidarischen Teilen mit benachteiligten Menschen in Asien und Lateinamerika anregt. Durch einen persönlichen Verzicht in der Fastenzeit soll Geld erspart und zur Förderung von Frauenprojekten in der "Dritten Welt" zur Verfügung gestellt werden.

"Wir wollen nicht um Mitleid heischen und um Almosen für Arme bitten, sondern die Ursachen für diese Benachteiligung und die Zusammenhänge zwischen den reichen Ländern im Norden und den armen im Süden aufzeigen. "Ziel ist es, ausreichende Ernährung als Grundrecht aller Menschen anzuerkennen, damit Nahrungsmittel nicht nur zum Handels- und Spekulationsgut werden, sondern die Versorgung der Bevölkerung im Vordergrund steht", erklärt Mag. Hildegard Wipfel, Referentin für Entwicklungsförderung in der kfbö. "Die entwicklungspolitische Bildungsarbeit soll die Leute zum globalen Denken und zum solidarischen Teilen motivieren. Wir wollen aber auch darüber informieren, wie erfolgreich und anhaltend Entwicklungszusammenarbeit sein kann, wenn sie zur Selbsthilfe und Eigenständigkeit der benachteiligten Menschen führt."

Auskunft und Materialien unter
Tel: 01/ 51 552 DW 3697
oder E-Mail
oder im Internet unter teilen.at
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