65 Prozent sagen, Euro ist "gute Sache" für Österreich

18. Jänner 2002, 11:14
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Vor allem Jüngere von Bedeutung neuer Währung überzeugt

Linz - 65 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher sind davon überzeugt, dass der Euro eine "gute Sache" ist. Nur 14 Prozent sehen den Euro als "schlecht" an, weitere 17 Prozent sagen dazu "weder - noch", der Rest hatte keine Meinung in dieser Frage. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "Spectra", deren Ergebnisse am Freitag veröffentlicht wurden.

Spectra befragte am 8. und 9. Jänner des heurigen Jahres per Telefon einen repräsentativen Querschnitt von 500 Österreicherinnen und Österreichern ab 15 Jahren.

Dabei zeigte sich, dass vor allem die Männer - zu 79 Prozent - positiv zum Euro stehen, ebenso in überdurchschnittlichem Maß die 15- bis 29-Jährigen (85 Prozent). Die Frauen vertraten nur zu 53 Prozent die Auffassung, dass die neue Währung eine gute Sache sei, die Über-50-Jährigen waren zu 52 Prozent dieser Meinung.

Auch beim Blick über die Grenzen beurteilen die Österreicherinnen und Österreicher den Euro überwiegend positiv. 84 Prozent vertraten die Ansicht, es sei gut, dass jetzt zwölf europäische Länder dieselbe Währung haben. Nur jeweils sieben Prozent waren gegenteiliger Einschätzung beziehungsweise sagten dazu "weder gut noch schlecht", der Rest hatte keine Meinung dazu.

43 Prozent schließlich sagten, der Euro werde dazu beitragen, "dass die europäischen Länder wirtschaftlich und politisch näher zusammenrücken". 25 Prozent waren "zum Teil" dieser Auffassung, 23 Prozent gegenteiliger Ansicht, der Rest wusste darauf keine Antwort.

Die Frage, ob der Euro Europa wirtschaftlich gegenüber Amerika und Japan stärken werde, bejahten 46 Prozent, 39 Prozent verneinten dies, der Rest konnte dazu nichts sagen. (APA)

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