Tragikomisches Märchen über Ausgrenzung

17. Jänner 2002, 22:20
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"Gharibe - Indersauna" ab Montag im Schauspielhaus

Wien - "Gharibe - Indersauna" heißt ein Schauspiel-Projekt von und mit Beatrice Frey und Massud Rahnama, das am Montag, den 21. Jänner im Wiener Schauspielhaus seine Premiere feiert. Regie bei diesem laut Pressetext "tragikomischen Märchen für Erwachsene, das berührend und komödiantisch von Einsamkeit, Politik, Lebensbedrohung, Ausgrenzung und Annäherung erzählt", führt Kai Maertens.

"Gharibe" (persisch für "fremd") fühlte sich Massud Rahnama (Jahrgang 1953), als er sich Ende 1983 entschloss, nach Österreich zu emigrieren. Nach großen Erfolgen bei Fernsehen, Film und auf Bühnen im Iran wagte er einen kompletten Neubeginn in der Freien Wiener Theaterszene, gründete 1986 die Theatergruppe "Gohar Morad", organisierte Theater-Workshops für Kinder und spielte im Theater der Jugend. Seine Lebensgeschichte ist der Ausgangspunkt für "ein Stück Persien, ein Stück Wien und ein Stück Zeitgeschichte".

Auch Beatrice Frey ist keine gebürtige Wienerin, doch zählt die im Schweizerischen Thun Geborene seit der Gründung des Schauspielhauses durch Hans Gratzer 1978 zu den Fixpunkten der Wiener Theaterszene, wo sie u.a. auch mit Michael Schottenberg und Karl Welunschek zusammenarbeitete. (APA)

"Gharibe - Indersauna",
Schauspielhaus Wien,
21., 24., 26., 28., 31.1., 20 Uhr,
2.2., 22 Uhr.
Karten:
317 01 01-18
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