Salzburger Anwalt zu 18 Monaten Haft verurteilt - Urteil nicht rechtskräftig

17. Jänner 2002, 18:21
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"Betrugs"-Gelder als Honorar bei European Kings Club kassiert

Im Zusammenhang mit EKC - Urteil nicht rechtskräftig

Salzburg - Wegen des Vorwurfs der Geldwäsche musste sich der Salzburger Rechtsanwalt Günther Stanonik am Donnerstag, erneut vor dem Salzburger Landesgericht (Richter Hermann Weis) verantworten.

Er soll als Rechtsvertreter des European Kings Club (EKC) Honorare kassiert haben, die durch gewerbsmäßigen Betrug erworben worden sind, so die Staatsanwaltschaft. Stanonik wurde zu 18 Monaten Haft verurteilt - das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Bereits einmal zur Zahlung von zehn Millionen Schilling verurteilt worden

Stanonik war bereits vom Salzburger Landesgericht in dieser Causa zu eineinhalb Jahren unbedingter Freiheitsstrafe sowie zur Zahlung von zehn Millionen Schilling verurteilt worden. Das Oberlandesgericht Linz hatte dieses Urteil allerdings wegen "schwerer Fehler des Gerichts" aufgehoben.(APA)

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