"Zeit im Bild 3" geht zum 1000. Mal on air

19. Jänner 2002, 12:35
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ZiB 3-Chef Adrowitzer: Sendung "zieht nach Mitternacht noch einmal die Quoten hoch"

Gleich zweifachen Grund zu feiern hat man dieser Tage bei der "Zeit im Bild 3". Am Montag, 21. Jänner, geht die 1000. Sendung on air, am 12. Jänner jährte sich der Senderstart zum vierten Mal.

Adrowitzer ist zufrieden

Roland Adrowitzer, Chef von ZiB2 und ZiB3, zeigte sich am Donnerstag höchst zufrieden: "Die Sendung ist eine wertvolle Ergänzung am Ende eines Tages und zieht nach Mitternacht noch einmal die Quoten hoch."

Durchschnittlich 141.000 Zuseher

Gerade am Mittwochabend habe man mit 217.000 Zusehern wieder einmal einen Spitzenwert erzielt, so Adrowitzer. "So viel haben wir schon ewig nicht gehabt." Durchschnittlich verfolgten im Jahr 2001 141.000 Zuseher die Mitternachts-"ZiB", der Marktanteil in den Kabel- und Satellitenhaushalten betrug 26 Prozent. Gegenüber 1998 hat man sich damit gesteigert: Im ersten Jahr gab es durchschnittlich 132.000 Zuseher bei einem Marktanteil von 23 Prozent. Die meist gesehenen Sendungen in der ZiB 3-Geschichte mit über einer halben Million Zuschauern widmeten sich übrigens dem Opernball (am 19. Februar 1998) und der Ski-WM in Vail (am 11. Februar 1999).

Hartnäckigster Kritiker ist ...

Hartnäckigster Kritiker der ZiB 3 ist seit ihrem Bestehen FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler. Erst kürzlich forderte er wieder die Abschaffung der Sendung, die eine "schwache, inhaltsleere Sendung mit letztklassigen Diskussionen" sei. Vorwürfe, die Adrowitzer "nicht nachvollziehen" kann. "Ich wüsste nicht, was man an der Sendung ändern sollte. Es ist zwar nicht immer einfach, um diese Uhrzeit Gäste zu kriegen, aber wir haben immer wieder hochklassige Diskussionsteilnehmer." Gefragt nach seinen persönlichen "Highlights" des vergangenen Jahres, meint Adrowitzer: "Das waren so viele, dass ich es gar nicht herausheben möchte."

Buhlen um jüngere Seherschaft

Auch im Buhlen um die jüngere Seherschaft des ORF komme der ZiB 3 eine zentrale Aufgabe zu, meint Adrowitzer. "Das Nachrichtenpublikum ist ja an sich ein älteres, die ZiB 3 erreicht junge, urbane Zielgruppen." Unterstrichen werde dies mit "jungen, feschen Moderatoren", auch das produzierende Team sei jung. Darüber hinaus betont Adrowitzer, dass man mit einer "Mini-Mannschaft" die längste tägliche Nachrichtensendung des ORF fabriziert.

Zum Kernteam der ZiB 3 gehören Johann Ullmann, Christian Moser und Ingeborg Jakubuff. Hauptmoderatoren sind Birgit Fenderl, Roman Rafreider und - als Vertretung - Armin Wolf. Die "Newsline" wird von Lou Lorenz und Gernot Frischenschlager präsentiert. (APA)

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