Beko bei Callcenter-Betreiber Camelot eingestiegen

17. Jänner 2002, 12:35
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426.025 Aktien des am Frankfurter Neuen Markt notierten Unternehmens wurden gekauft

Mehr als 5 Prozent erworben - Aktienpaket repräsentiert Wert von über 362.000 Euro

Wien/Frankfurt - Mit mehr als 5 Prozent hat sich der Wiener IT-Dienstleister Beko am Münchner Callcenter-Betreiber Camelot beteiligt. Wie Beko am Donnerstag mitteilte, wurden 426.025 Aktien des am Frankfurter Neuen Markt notierten deutschen Unternehmens gekauft. Zum gestrigen Schlusskurs von 85 Euro-Cent repräsentiert dieses Paket einen Wert von 362.121 Euro (fast 5 Mill. S).

Camelot beschäftigt rund 500 Mitarbeiter, für das Jahr 2001 wird nach früheren Angaben bei Umsätzen von 16 bis 17 Mill. Euro erstmals in der Firmengeschichte ein EBIT-Verlust von 10 bis 11 Mill. Euro erwartet.

Seit vergangenem Herbst steht Camelot im Mehrheitsbesitz des Linzer Callcenter-Betreibers CLC, der in Österreich die private Telefonauskunft "11 88 99" anbietet. Für 58 Prozent an Camelot hatte CLC 5,5 Mill. Euro bezahlt. An der in Wien börsenotierten, oberösterreichischen Firma CLC selbst hält Beko 18,6 Prozent. Die Aktien der Beko Holding AG werden am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. (APA)

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