Die gute Freundin als Seelentrösterin

17. Jänner 2002, 19:51
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Mit ihr werden vor allem Konflikte, sexuelle Fantasien und Trennungsgedanken besprochen

Hamburg/Wien - Ist sich Mann nicht sicher, ob ihm die Liebe seiner Partnerin noch erhalten bleibt, sollte er deren beste Freundin fragen. Denn diese könnte schwierige Situationen am ehesten richtig einschätzen. Das berichtet das Hamburger Männermagazin "Men's Health" in seiner gerade erschienen Februar-Ausgabe.

"Meistens beurteilt die Busenfreundin die Lage sogar besser als die betreffende Frau selbst, bis hin zu einer bevorstehenden Trennung", erklärte der US-Psychologe Christopher Agnew von der Purdue University in West Lafayette (US-Bundesstaat Indiana). Den Grund für die hellseherischen Fähigkeiten sieht der Experte in dem "gesteigerten Redebedürfnis" der Frauen. Da die beste Freundin weniger emotional involviert sei, werde ihr schneller die langfristigen Konsequenzen klar, sagte Agnew.

Wie sehr Frauen eine gute Freundin als Seelentrösterin benötigen, zeigt eine deutsche Studie: Danach reden 65 Prozent mit ihrer Busenfreundin über Partnerschaftskonflikte, 52 Prozent über sexuelle Fantasien und 48 Prozent über Trennungsgedanken. Die alltäglichen Schwächen des Partners reden sich 41 Prozent der Frauen von der Seele. (APA)

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