Apple erfreut Analysten

18. Jänner 2002, 14:54
1 Posting

Erwartungen erfüllt - Absatz um 37 Prozent gestiegen

Cupertino/New York - Apple Computer hat trotz der schwierigen Konjunkturlage im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2001/2002 (30. September) einen Gewinn von 38 Mill. Dollar (42,6 Mill. Euro/586 Mill. S) erzielt. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen aus Cupertino (Kalifornien) noch einen Verlust von 195 Mill. Dollar gemacht. Der Absatz sei um 37 Prozent gestiegen, teilte der Computerhersteller in New York nach Börsenschluss am Mittwoch mit.

Apple-Chef Steve Jobs rechnet damit, dass die Nachfrage nach dem neu eingeführten iMac-Computer möglicherweise die Produktionskapazitäten übersteigen wird.

Der Nettogewinn von 38 Mill. Dollar entspricht einem Gewinn pro Aktie von 11 Cent (58 Cent Verlust im Vorjahresquartal). Analysten hatten einen Gewinn von 9 bis 11 Cent erwartet.

Umsatz auf 1,38 Milliarden Dollar gestiegen

Der Umsatz im Weihnachtsquartal stieg auf 1,38 Mrd. Dollar nach einer Mrd. Dollar vor einem Jahr und 1,45 Mrd. Dollar im vorangegangenen Quartal. "Apple hat ein solides Quartal mit gesunden Ergebnissen hingelegt und ist eines der wenigen Unternehmen im Computerumfeld, das in diesen herausfordernden Zeiten einen Gewinn erzielt", sagte Apple-Chef Jobs. "Im letzten Quartal haben wir konsequent unsere auf Innovation ausgerichtete Strategie fortgesetzt."

Apple hat nach eigenen Angaben im ersten Quartal 746.000 Rechner ausgeliefert. Als Verkaufsschlager erwies sich der winzige Digital- Musikspieler "iPod", der in den ersten zwei Monaten 125.000 Mal verkauft wurde, sagte Jobs. Finanzchef Fred Anderson sagte, Apple verfüge zum Ende des ersten Quartals über 4,4 Mrd. Dollar an freien Mitteln und kurzfristigen Investitionen.

Auch der Deutschland-Chef von Apple, Frank Steinhoff, zeigte sich mit den Ergebnissen zufrieden. "Besonders erfolgreich waren wir im Notebook-Markt, wo wir mit dem iBook glänzen konnten." Ein Sondermodell des iMac, der in Deutschland unter 2000 DM angeboten wurde, habe außerdem dazu beigetragen, den PC-Absatz stabil zu halten. Steinhoff verwies darauf, dass Apple inzwischen weltweit 22 Prozent des Umsatzes "jenseits der Box", also nicht mit PCs mache. Dazu gehören Monitore, Geräte wie der iPod sowie Software. (APA)

LINK
Apple
Share if you care.