Wie städtisches Leben künftig funktionieren kann

16. Jänner 2002, 14:17
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... erkunden das Wiener Architekturzentrum und internationale Gäste

Wien - Zwei Veranstaltungen in Wien beschäftigen sich in den kommenden Tagen mit Forschungsprojekten zu den künftigen weltweiten Veränderungen von Stadtbild und Stadtleben.

Unter dem Titel "Urban Research: The Individual and Density" gastiert ab Freitag im Heiligenkreuzer ein Best-of dreier Ausstellungen des Rotterdamer Berlage Instituts. Am Samstag folgt ab 14 Uhr ein Symposium im Architekturzentrum Wien (AZW).

Die Ausstellung (Eröffnung: 18.1., 19 Uhr) präsentiert drei Forschungsprojekte. Die Thesisgruppe Winy Maas hat unter dem Titel "3D City" Modelle einer fiktiven, dreidimensionalen Stadt mit einer Million Einwohnern entwickelt, anhand derer bestimmte Stadtfunktionen beobachtet werden können.

"Individualization" der Thesisgruppe Bart Lootsma beschäftigt sich mit dem Wandel des Begriffes der Individualisierung und dessen Bedeutung für den öffentlichen Raum.

"Time Sharing Urbanism" des österreichischen Architekten Peter Trummer untersucht den Einfluss von Medien und Mobilität auf die Städte. Als Studienobjekt dienten australische Landesteile, in denen ein enges Netz an Flug- und Funkverbindungen zwischen isolierten Farmen die herkömmliche Infrastruktur ersetzt.

Alle drei Projektleiter werden auch am Symposium im Architekturzentrum teilnehmen und dort in Vorträgen ihre Forschungen vorstellen. Weiters werden als Vortragende Stefano Boeri (Mailand/Venedig), Marcel Meili (Zürich/Basel) und Sanford Kwinter (New York/Houston) erwartet. Zu jedem Referat gibt es eine Fragerunde bzw. um 19.15 Uhr eine Abschlussdiskussion (APA)

"Urban Research: The Individual and Density",
Ausstellung im Heiligenkreuzer Hof,
19.1. bis 2.3.,
Di-Fr 11-18 Uhr, Sa 10-17 Uhr.

Symposium im Architekturzentrum Wien,
19.1.,
14-20


azw.at

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