Eine (Film-) Geschichte Syriens

17. Jänner 2002, 19:17
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Preisgekröntes, Erstaufführungen: Die Stöbergasse zeigt bis Sonntag zehn Filme

Die Erzählung eines Arbeiters, angesetzt in den 40er-Jahren, der von der Geheimpolizei verfolgt wird (The Wandering, 1998), ein Alltagsdrama zwischen den Geschlechtern, die sich ihre privaten Rechte untereinander ausverhandeln (The Extras, 1993):

Noch bis einschließlich Sonntag präsentiert das Filmhaus Stöbergasse unter dem Titel Dialoge zwischen den Zivilisationen einen Querschnitt durch das jüngste syrische Filmschaffen.

Die wechselhafte Geschichte des arabischen Landes, die Konflikte mit Israel, aber auch das innere Drama im Streben nach Unabhängigkeit finden dabei in den Filmen ein vielstimmiges Echo.

Interessant in diesem Kontext ist außerdem, dass alle Regisseure der Reihe ihr Handwerk im Ausland erlernt haben, in Moskau, Prag oder Kiew - was formale Eigenheiten aufgrund diverser kultureller Beeinflussungen verspricht.
(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 18. 1. 2002)

Von
Dominik Kamalzadeh

Filmhaus Stöbergasse
Wien 5.,
Stöbergasse 11-15,
Tel. 54 666-30

PROGRAMM & FILMINFOS:

filmhaus.
polyfilm.at

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