"Wissenschaftsphilo- sophie, Demokratie, Feminismus"

17. Jänner 2002, 10:46
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Vortrag:

Univ. a.o.Prof. Dr. Elisabeth Nemeth (Wien):

"Wissenschaftsphilosophie, Demokratie und Feminismus"

Die Wissenschaftsphilosophie im allgemeinen - und erst recht die in der Tradition des Logischen Empirismus - hat lange Zeit als zutiefst unpolitische Angelegenheit gegolten. Dass diese Einschätzung für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts falsch ist, haben viele Forschungen der letzten Jahrzehnte gezeigt. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg findet erst seit relativ kurzer Zeit Aufmerksamkeit in der philosophischen Forschung. In ihrem Vortrag wird sich Elisabeth Nemeth mit einem Beispiel der 40er und 50er Jahre beschäftigen, nämlich mit Philipp Franks demokratiepolitischer Deutung der Wissenschaftsphilosophie. Die feministische Wissenschaftsphilosophin Helen Longino hat eine verwandte Sicht der Erkenntnis- und Wissenschaftsphilosophie entwickelt und weiter geführt.

Zur Person:

Elisabeth Nemeth ist a.o. Professorin am Institut für Philosophie der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der "Philosophie und Geschichte des Wiener Kreises" sowie der "Sozialphilosophie".

Wann: Do., 17.1.2002
um 18.00 Uhr
Wo: Institut für Philosophie,
Universität Wien,
NIG, Universitätsstr. 7
3. Stock
1010 Wien
Hörsaal 3E
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