Porno-Missverständnis zwang malaysische Behörde zum Namenswechsel

15. Jänner 2002, 15:26
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Kunden beschwerten sich bei der Regierung über "schmutzige" Organisation

Eine malaysische Regierungsbehörde hat auf Grund ständiger Missverständnisse den Namen gewechselt: Das Wörtchen "fonografisch" im Namen der Behörde wurde ständig mit "pornografisch" verwechselt.

"Fotografische Darstellung Malaysia"

Ich habe Kunden, die absichtlich Schecks auf den Namen "Fotografische Darstellung Malaysia" ausgestellt haben, nur um das Wort fonografisch zu vermeiden", sagte der Direktor des Amtes, das Tantiemen für Urhebergeschütztes Material kassiert, am Dienstag. Er sei häufig gefragt worden, wie er Chef einer so "schmutzigen" Organisation sein könne.

Pornografische Firma

Meldungen der Zeitung "The Star" zufolge hat ein Mitarbeiter des Ministeriums für Verbraucherangelegenheiten bestätigt, viele telefonische Beschwerden erhalten zu haben. Es sei moniert worden, dass die Regierung etwas mit einer pornografischen Firma zu tun habe. Die Entscheidung, den Namen zu wechseln sei an Anfang des Jahres gefallen, so der Direktor. Jetzt heißt das Amt "Öffentliche Darstellung Malaysia". (APA/AP)

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