ARBÖ fordert bauliche Entschärfung der Tunnelportale

15. Jänner 2002, 14:22
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Leitsysteme statt Anpralldämpfern

Dienstag früh krachte ein Pkw in den Morgenstunden aus bisher unbekannter Ursache gegen das Portal des Bettlerkreuz-Tunnels zwischen Völkermarkt/West und Grafenstein auf der Südautobahn (A2). Diesen Unfall nahm der ARBÖ zum Anlass, um auf die besonderen Gefahren in diesem Bereich hinzuweisen. In einer Aussendung forderte der Autofahrerclub bauliche Verbesserungen.

Gerade die Tunnelportale im Streckenabschnitt zwischen Wolfsberg und Klagenfurt stellten ein erhebliches Unfallrisiko dar, hieß es. "Vor den Tunneleinfahrten befinden sich große Abstellflächen mit einer Notrufsäule. Besonders bei schlechter Sicht und in der Dunkelheit könnten Lenker von den schwer erkennbaren Tunnelportalen angezogen werden, erklärte Kurt Sabatnig, ARBÖ-Verkehrsexperte.

Eine Entschärfung der Portale sei nur durch Leitsysteme - entweder Beton- oder Stahlleitschienen - und zusätzlich besserer Markierung möglich, so der ARBÖ. Wie in Italien oder Slowenien müssten die Kraftfahrer in den Tunnel hineingeleitet werden. Ein Crash gegen das Tunnelportal könnte mit derartigen Leitsystemen einfach vermieden werden. Mit Aufpralldämpfern sei dieses Problem nicht in den Griff zu bekommen, so der ARBÖ. (APA)

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