300 Stunden Olympia in 17 Tagen ORF 1

16. Jänner 2002, 13:47
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Fünf mobile Einheiten, 23 Kameras und 100 Techniker

Wien - Ein lang gehegter Wunsch von FP-Klubchef Peter Westenthaler geht in Erfüllung: Zwar bleibt die "ZiB 3" vorerst on air, doch seinem Sehnen nach einem Morgenmagazin entspricht der ORF. Aber nur kurz und monothematisch: Für die Olympischen Spiele in Salt Lake City bastelt der ORF-Sport ein solches.

Eine halbe Stunde um sechs, sieben und acht Uhr, dazwischen je einmal wiederholt, schließt das ambitionierte Olympiaprogramm des Küniglbergs jeden Morgen ab. Davor will der ORF täglich von 16 bis sechs Uhr früh live berichten, insgesamt 300 Stunden in ORF 1 ab 8. Februar.

Rund 15 Millionen Euro, 200 Millionen Schilling, kostet das Großprojekt laut Sportchef Elmar Oberhauser, hundert davon fallen an Lizenzkosten unabhängig davon an, wie viel der ORF berichtet. 140 Mitarbeiter sind im Einsatz. Hundert für die Technik, die wegen unterschiedlicher Fernsehformate eigene Ü-Wagen in die USA schippert. (fid/DER STANDARD, Print-Ausgabe vom 16. Jänner 2002)

Das ORF-Fernseh-Programm ist unter programm.orf.at abrufbar.
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