Alcatel verkauft europäische Vertriebssparte mit 6.500 Mitarbeitern

15. Jänner 2002, 11:35
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An amerikanischen Investor Platinum Equity - In Österreich 400 Mitarbeiter betroffen

Der Telekommunikations-Ausrüster Alcatel (Paris) verkauft seine europäische E-Business-Vertriebs- und Serviceorganisation an den amerikanischen Investor Platinum Equity, teilte Alcatel Österreich am Dienstag in Wien mit. Der verkaufte Bereich erwirtschaftete 2001 mit 6.500 Mitarbeiter in 17 Ländern einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro (20,6 Milliarden Schilling). Zum Preis wurden keine Angaben gemacht.

Fast 500.000 kunden

Die Vertriebsorganisation bietet Unternehmen integrierte Sprach- und Datenkommunikationslösungen und betreut in Europa 400.000 und international 500.000 Kunden. 2002 soll das Geschäftsvolumen bei mehr als 2,8 Milliarden Euro liegen. Die Österreich-Niederlassung der europäischen Alcatel E-Business Vertriebsorganisation, eine Tochter der Alcatel Austria, erwirtschaftete mit 400 Mitarbeitern im Jahr 2000 einen Umsatz von 103 Millionen Euro.

Die Vereinbarung sehe darüber hinaus auch vor, dass die Platinum-Tochter NextiraOne auch Sprach- und Datenprodukte von Alcatel in den USA vertreibe, hieß es weiter. Nach der Zustimmung der verantwortlichen Gremien soll der Deal bis Ende Februar 2002 abgeschlossen sein. (APA)

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