Linux, FreeBSD und Windows gleichzeitig

15. Jänner 2002, 23:45
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Windows XP unter Win 2000

Wenn das Bill Gates wüsste! Auf seinem neuen Windows-XP-Bildschirm macht sich der Linux-Pinguin breit: Das freie Betriebssystem kann mit Hilfe einer intelligenten Software in einer "virtuellen Maschine" installiert und in einem Windows-Fenster gestartet werden. Das Programm für diese Simulation eines Computers im Computer, VMware (VM wie virtuelle Maschine), ist jetzt in der dritten Version erschienen und läuft erstaunlich rund.

Power on

Damit der simulierte PC ein neues beliebiges Betriebssystem aufnehmen kann, muss er sich erst etwas real existierende Hardware borgen: Benötigt wird ein Teil des Arbeitsspeichers und so viel Platz auf der Festplatte, wie für das weitere Betriebssystem benötigt wird. Im Test wurden dem virtuellen PC 128 MB RAM und vier Gigabyte spendiert - für Windows XP blieben noch 128 MB übrig. Der Zweitcomputer im Windows-Fenster ist in einer Minute eingerichtet und kann mit einem Mausklick auf "Power On" gebootet werden. Jetzt erscheint tatsächlich ein BIOS im Fenster - wie man das vom Einschalten der echten Hardware gewohnt ist - und zeigt den zugeteilten Arbeitsspeicher an.

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