Thailändische Klinik hat Pickel mit Superkleber behandelt

14. Jänner 2002, 17:25
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Leitende Angestellte verhaftet

Bangkok - Thailändische Behörden haben am Montag in einer Vorstadt von Bangkok eine Klinik nach Klebstoff untersucht. Nach Angaben der Polizei und der Gesundheitsbehörde hatten sich mehrere Patienten darüber beschwert, dass bei ihnen Klebstoff zur Behandlung von Pickeln eingesetzt worden sei.

Die Polizei fand in der Korrawee Clinic tatsächlich mehrere Tuben des gesuchten Klebers. Er wird normalerweise zum Reparieren von Plastik, Metall, Keramik und Gummi verwandt. In Ausnahmefällen wird er auch medizinisch eingesetzt - zur Heilung von Schnitten und Rissen.

Die Polizei verhaftete eine leitende Angestellte der Klinik. Sollte sich der Einsatz der Chemikalie als schädlich erweisen, drohen ihr und dem Chef der Klinik mindestens drei Jahre Haft. (APA)

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