Axa-Chef: "2001 war für die Branche das schlechteste Jahr seit 1945"

14. Jänner 2002, 14:29
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München - Für die Versicherungsbranche war das Jahr 2001 nach Einschätzung von Axa-Chef Henri de Castries das "schwerste Jahr seit 1945". Mittelfristig profitiere jedoch der französische Versicherungskonzern von dieser Situation, weil das Risikobewusstsein bei Unternehmen und Privaten gestiegen sei, sagte de Castries der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe). Der seit Mai 2000 an der Spitze des Versicherers stehende de Castries mahnt eine Rückführung der hohen Staatsausgaben sowie Reformen des Renten-, Sozial- und Steuersystems in Europa ein. Vor allem Frankreichs Wettbewerbsfähigkeit sei bedroht.(APA/dpa)

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