Iran verneint, El Kaida-Kämpfer versteckt zu haben

13. Jänner 2002, 22:27
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Präsident Khatami weist US-Vorwürfe zurück

Teheran - Der iranische Präsident Mohammed Khatami hat nach einem Rundfunkbericht Anschuldigungen der USA zurückgewiesen, das Land unterstütze Extremisten. Die "jüngsten Anschuldigungen gegen den Iran" seien unbegründet, sagte Khatami am Sonntag laut einem iranischen Rundfunkbericht in einem Telefonat mit dem britischen Premierminister Tony Blair. Der Iran sei "gegen jeden terroristischen Akt".

Die USA verfügen laut eigenen Angaben über "zwingende Beweise" für die Verwicklung Teherans in Waffenlieferungen an radikale Palästinensergruppen. Die israelische Armee hatte Anfang Jänner ein mit 50 Tonnen Waffen beladenes Schiff im Roten Meer aufgebracht.

Khatami sagte laut dem Bericht weiter, er werde nicht zulassen, dass "Terroristen den Iran betreten". Damit bezog er sich auf eine Warnung von US-Präsident George W. Bush. Dieser hatte Teheran am Donnerstag mit schwerwiegenden Konsequenzen gedroht, falls das Land Anhängern des El Kaida-Netzwerks von Osama bin Laden Unterschlupf gewähre. (APA)

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