Jeder vierte Schüler hat Nachhilfe

26. August 2003, 18:54
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Englisch scheint das Problemfach Nummer eins zu sein

Wien - Englisch scheint das Problemfach Nummer eins zu sein: Es führt die "Hitliste" der Nachhilfefächer an, gefolgt von Deutsch und Mathematik. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Wiener Instituts für Psychologie an Realgymnasien und Hauptschulen.

Weder die Ausbildung der Eltern noch die finanzielle Lage der Familie spielt eine Rolle, ob dem Nachwuchs Nachhilfeunterricht bezahlt wird, berichten die Studienautorin Petra Wagner und Christiane Spiel aufgrund von Ergebnissen einer weiteren Studie dem STANDARD. 27 Prozent der Schüler zwischen elf und 19 erhalten Nachhilfe (meist ein bis zwei Stunden pro Woche).

Die Kosten für eine Stunde Nachhilfeunterricht lagen laut einer Arbeiterkammerstudie im Vorjahr zwischen 100 und 432 Schilling, in Lerninstituten zwischen 150 und 951 Schilling. Wie sich der Euro auf die Preise ausgewirkt hat, ist noch nicht erhoben. (mon, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 14. 1. 2002)

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