Hilfe an der Grenze

13. Jänner 2002, 19:12
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In Rahmen des Erweiterungsprozesses der EU wurde von Österreich und Deutschland die politische Forderung nach EU-Hilfsprogrammen für die Grenzregionen zu den Erweiterungskandidaten erhoben.

Brüssel hat dabei stets auf die Interreg-Programmlinie verwiesen, eine von vier Gemeinschaftsinitiativen, die die EU-Kommission für spezifische Problemlagen entwickelt hat. Dabei soll für alle Regionen entlang nationaler Grenzen in der EU der Aufbau einer die Grenzen überschreitenden, integrierten Regionalentwicklung gefördert werden. Knapp fünf Mrd. EURO (fast 70 Mrd. S) aus den EU-Regionalfonds werden diesem Ziel gewidmet. Davon kommt freilich nur ein Teil an den Erweiterungsgrenzen zum Einsatz.

Die Kommission hat im Vorjahr zudem ein Aktionsprogramm im Volumen von 245 Mio. EURO für die Grenzregionen präsentiert. Darin werden etwa Maßnahmen im Infrastrukturbereich, Förderprogramme zum Jugendaustausch oder Kooperationshilfen für Klein- und Mittelbetriebe vorgeschlagen. (jost, Der Standard, Printausgabe, 14.01.2002)

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