Skispringen: Österreicher gewinnen auch das Teamspringen

30. Jänner 2002, 18:25
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Das ÖSV-Quartett Widhölzl, Koch, Horngacher und Loitzl siegte in Sapporo vor dem Gastgeber Japan

Sapporo - Nach den zwei Einzel-Siegen von Andreas Widhölzl in Hakuba und Sapporo haben die österreichischen Skispringer am Samstag auch im Teamspringen von Sapporo ein Erfolgserlebnis verzeichnet. Stefan Horngacher, Wolfgang Loitzl, Martin Koch und Widhölzl gewannen den Mannschafts-Bewerb mit 1006,7 Punkten vor Japan (947,8 Punkte) und Finnland (912,3).

Das deutsche Springer-Quartett belegte mit 863,7 Punkten den vierten Rang. Koch und Widhölzl erzielten im zweiten Durchgang mit jeweils 136 Metern die Tages-Höchstweite.

Tank voll Selbstvertrauen

Die Österreicher haben die Favoritenrolle in Abwesenheit zahlreicher Rivalen - das deutsche und finnische Olympia-Team sowie Adam Malysz bereiten sich in Europa auf Salt Lake City vor - souverän gespielt und viel Selbstvertrauen getankt. "Vielleicht gibt das den anderen Teams zu denken, ob sie auch die richtige Entscheidung getroffen haben", hatte Toni Innauer schon vor dem Teambewerb gemeint.

Eine angenehme Begleiterscheinung für die Athleten war das beachtliche Preisgeld, vor allem für den Tiroler Widhölzl und für Koch, die am Sonntag im zweiten Durchgang mit je 136,0 m für die Tageshöchstweite gesorgt hatten. Der Kärntner brachte wenige Tage nach seinem 20. Geburtstag auch im dritten Bewerb konstante Spitzenleistungen, stand nach seinem Fehlen in Willingen erstmals in einem Teambewerb ganz oben auf dem Podest und ist eine fixe Größe für das Olympia-Team geworden. (APA)

Resultat

1. Österreich             1.006,7 Punkte
2. Japan                    947,8
3. Finnland                 912,3
4. Deutschland              863,7
5. Russland                 755,0
6. Slowenien                723,8

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