Wochenendverkehr: Staus auf der Rheintalautobahn

12. Jänner 2002, 13:23
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Autoschlangen vor dem Pfänder- und dem Ambergtunel

Bregenz - Freizeitsportler, die Samstag in die Skigebiete im Ländle unterwegs waren, mussten sich auf der Rheintalautobahn (A 14) mit Geduld wappnen. Am frühen Vormittag bildeten sich nach der Einreise aus Deutschland vor dem Pfändertunel bei Bregenz sowie rund 35 Kilometer später vor dem ebenfalls einröhrigen Ambergtunnel bei Feldkirch jeweils eineinhalb bis zwei Kilometer lange Kolonnen in Richtung Arlberg. Im Laufe des Vormittags ließ das Verkehrsaufkommen nach, vor dem Ambergtunnel gab es laut Verkehrsgendarmerie aber weiterhin kurze Stauungen wegen Überlastung.

Urlauberschichtwechsel in Westösterreich

Der Urlauberschichtwechsel hat Samstagvormittag vor allem auf den Verbindungen in Westösterreich und Bayern zu Staubildungen geführt. Laut ÖAMTC mitteilt, bewegten sich die Kolonnen auf der bayerischen Autobahn A 93 zwischen Rosenheim und Kufstein in Richtung Tirol auf einer Länge von 18 Kilometer nur im Schritttempo. Auch auf der Autobahn A 8, Salzburg - München, kam der Verkehr zwischen Irschenberg und Hofoldinger Forst in beiden Richtungen streckenweise zum Erliegen.

Verbindung von Imst bis Füssen überlastet

In Tirol war die Verbindung von Imst über den Fernpass bis Füssen in Bayern überlastet. Vor dem Lermooser Tunnel sowie vor dem Grenztunnel bei Füssen wurden die Autofahrer laut ÖAMTC nur noch blockweise abgefertigt. Geduld benötigten die Urlauber weiters im Zillertal (B 169), auf der Eibergstraße (B 173) zwischen Kufstein und Söll sowie allgemein auf den Zu- und Abfahrten in den jeweiligen Skiregionen.

Starker Rückreiseverkehr führte auf der Tauernautobahn (A 10) zwischen Hallein und Salzburg/Süd Richtung Norden zu Verzögerungen, sehr stark war auch das Verkehrsaufkommen auf der Pinzgauer Straße (B 311) zwischen Zell am See - Saalfelden und Lofer.

Stauungen blieben auch in Ostösterreich nicht aus. Zahlreiche Skifahrer waren in Richtung Semmering unterwegs. Vor der Passhöhe hatte sich ein Rückstau von bis zu vier Kilometer gebildet.

(APA)

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