Telecom Italia stellt neuen Investitionsplan vor

11. Jänner 2002, 11:18
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2,5 Milliarden Euro zur Verbesserung des Festnetzes, 1,5 Milliarden Euro für Mobilfunk, Schwerpunkt GPRS

Die Telecom Italia will im laufenden Jahr 4 Milliarden Euro (55 Milliarden Schilling) in die Verbesserung des Fest- und Mobilfunknetzes investieren. In die Stärkung des Festnetzbereichs wird das Unternehmen davon 2,5 Milliarden Euro stecken, gab Telecom-Chef Marco Tronchetti Provera der italienischen Telekom-Aufsichtsbehörde bekannt. Mit Hilfe der Investitionen will die TI ihr Dienstleistungsangebot im Bereich Internet und Breitbandtechnologie verbessern.

Investitionen

Im Mobilfunkbereich plant das Unternehmen Investitionen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro für Infrastrukturen und neue Dienstleistungen. Der größte Anteil davon soll in die Entwicklung des GPRS-Systems fließen, der "technologischen Brücke" zwischen der Mobilfunktelefonie der zweiten (GSM) und dritten Generation (UMTS). Erst ab 2003 wird das globale Handy-System UMTS an Bedeutung gewinnen und einen Großteil der Investitionen des italienischen Telekom-Kolosses erhalten.

Grundgebührerhöhung

Der Ex-Monopolist, der mit knapp 30 Prozent an der Telekom Austria und zusätzlich mit 25 Prozent an der Mobilkom Austria beteiligt ist, kontrolliert in Italien immer noch einen 82-prozentigen Anteil der Festnetztelefonie. Ab 1. Februar plant Telecom Italia eine Erhöhung der Grundgebühr in der Festnetztelefonie um 6,3 Prozent, was einen Entrüstungssturm der Konsumentenschutzverbände auslöste. (APA)

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