Russischer Parlamentspräsident gegen US-Präsenz in Zentralasien

11. Jänner 2002, 10:40
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"Wir wollen nicht, dass auf lange Sicht Militärbasen der USA oder der NATO bleiben"

Moskau - Der russische Parlamentspräsident Gennadi Selesnjow hat die Präsenz von US-Truppen in Zentralasien in Folge des Afghanistan-Kriegs kritisiert. "Wir wollen nicht, dass auf lange Sicht Militärbasen der USA oder der NATO bleiben", sagte der kommunistische Duma-Vorsitzende am Freitag in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe. Russland zählt die früheren Sowjetrepubliken in Zentralasien zu seinem strategischen Einflussgebiet.

Derzeit sind amerikanische Einheiten in der Republik Usbekistan, Afghanistans nördlichem Nachbarn, stationiert. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte sich nach den Terroranschlägen vom 11. September der internationalen Anti-Terror-Koalition angeschlossen und eine Stationierung westlicher Truppen auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion akzeptiert. (APA/dpa)

  • Gennadi Selesnjow
    foto: cremer

    Gennadi Selesnjow

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