Renault und Nissan bauen Einkaufsallianz aus

10. Jänner 2002, 17:19
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200 Millionen Euro will man sparen

Paris/Detroit - Die Autokonzerne Renault und Nissan wollen ihre Kosten durch gemeinsamen Einkäufe weiter senken. Die Unternehmen prüften, künftig rund 70 Prozent statt bisher etwa 30 Prozent ihres Einkaufs zusammenzulegen, sagte eine Renault-Sprecherin am Donnerstag in Paris. Über die Details werde gegenwärtig verhandelt. Das Einkaufsvolumen der beiden Konzerne wird auf jährlich rund 50 Mrd. Euro (688 Mrd. S) veranschlagt.

Nach Aussagen von Renault-Vorstand Pierre-Alain de Smedt erwarten die Konzerne aus dem gemeinsamen Einkauf im laufenden Jahr Ersparnisse von rund 200 Mill. Euro. Die Verhandlungen über den Ausbau der Partnerschaft könnten noch ein halbes Jahr dauern, sagte er der "Financial Times" (Donnerstagsausgabe).

Renault will in diesem Jahr die Kosten um mehr als eine Milliarde Euro reduzieren. Der günstigere Einkauf werde einen Großteil des geplanten Kostensenkungsprogramms ausmachen, sagte de Smedt der Zeitung. (APA/dpa)

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