Ostafrikanische Regierungschefs beraten über Frieden

10. Jänner 2002, 17:09
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Im sudanesischen Karthum stehen Entwicklungsprojekte im Mittelpunkt

Khartum - In der sudanesischen Hauptstadt Khartum hat am Donnerstag ein zweitägiger Gipfel der Regierungschefs der Organisation ostafrikanischer Staaten IGAD begonnen. Bei dem Treffen geht es um Friedens-und Entwicklungsprojekte in der Region. In der IGAD sind der Sudan, Eritrea, Dschibuti, Äthiopien, Somalia, Kenia und Uganda organisiert.

An dem Treffen nimmt auch der ugandische Präsident Yoweri Museveni teil. Er hatte im vergangenen Jahr auf Grund der gespannten Lage zum Sudan nicht nach Khartum kommen können. Im Anschluss an die Konferenz wird Museveni mit sudanesischen Spitzenpolitikern über bilaterale Themen wie die Gefangennahme ugandischer Schüler sprechen, die von ugandischen Rebellen in den Sudan verschleppt worden waren.

In seiner Eröffnungsrede räumte der sudanesische Präsident General Omar Baschir ein, dass die Konflikte zwischen dem Sudan und Somalia die Entwicklung in der Region nachhaltig gestört hätten. Er appellierte an die internationale Gemeinschaft, IGAD bei einer Friedensentwicklung zu helfen. Außerdem sollten sich alle Mitgliedsstaaten von Terrorismus distanzieren.(APA/dpa)

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