Microsoft will Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit

10. Jänner 2002, 15:45
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Zeugenaussagen sollen nicht publik werden - US-Zeitungen blasen zum Angriff

Nach Berichten in verschiedenen US-Medien will der Softwarekonzern Microsoft, dass Zeugenaussagen im weiteren Verlauf des Kartellverfahrens nicht mehr an die Öffentlichkeit dringen. Wie es heißt soll bereits ein entsprechender Antrag an das Gericht gegangen sein. US-Zeitungen, darunter die New York Times, laufen gegen diese Vorgehensweise Sturm.

Heiß begehrt: Zeugenaussage von Bill Gates

Wie die US-Medien berichten hat Microsoft am Mittwoch beim zuständigen Bezirksgericht beantragt eine Anordnung, die es gestattet, dass Abschriften der Zeugenaussagen publik gemacht werden, aufzuheben. Da diese Aussagen unter Eid erfolgen wartet die US-Presse schon sehnsüchtig auf den Auftritt von Microsoft-Chef Bill Gates vor Gericht.

Presse schlägt zurück

Kurz nach dem Bekanntwerden dieser Vorgehensweise des Softwarekonzerns haben bereits mehrere US-Medien, darunter die New York Times, rechtlich Schritte dagegen angekündigt. (red)

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