Ein Viertel ärgert sich über zuviele Euro-Münzen

9. Jänner 2002, 14:20
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Umfrage: Allgemein jedoch hohe Zufriedenheit mit der neuen Währung

Wien - Mehr als ein Viertel der Österreicher ärgern sich laut einer Gallup-Umfrage über die vielen kleinen Münzen, die nach der Euro-Einführung zu Jahresbeginn in Umlauf gekommen sind. Diese werden von 26 Prozent der Österreicher als ärgerlich empfunden. Wie das Meinungsforschungsinstitut eine Woche nach Einführung der neuen Währung erhob, sind die Österreicher mit dem Euro allgemein aber hoch zufrieden: 60 Prozent geben an, nur positive Erfahrungen gemacht zu haben, nur 10 Prozent sind unzufrieden.

71 Prozent der Österreicher geben weiters an, bereits ausschließlich mit Euro zu zahlen. Nur 4 Prozent wollen damit bis zum 28. Februar warten und zahlen bis dahin ausschließlich mit Schilling, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage, die im Auftrag des Wochenmagazins "News" durchgeführt wurde.

Zustimmung auch in Deutschland

Die deutschen Bundesbürger lieben den Euro zwar nicht unbedingt, sie halten die neue Währung aber offensichtlich für den richtigen Weg. So lassen sich zumindest laut Nachrichtenagentur AP die Antworten zweier Umfragen auslegen, die am Mittwoch veröffentlicht wurden. Eine Befragung des Emnid-Instituts für die "Wirtschaftswoche" ergab: 65 Prozent halten es für richtig, dass die D-Mark durch den Euro ersetzt wurde. Bei einer Umfrage des Forsa-Instituts für die "Bildwoche" beantworteten 45 Prozent die Frage "Freuen Sie sich über den Euro?" mit "Ja". (APA)

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