"Brücke Berlin" heißt neuer Literaturpreis

9. Jänner 2002, 13:28
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Mittel- und Osteuropa- Schwerpunkt

Berlin/Frankfurt am Main - Der Literatur- und Übersetzerpreis "Brücke Berlin" wird erstmals im kommenden Juli in Berlin verliehen. Der mit insgesamt 20.000 Euro dotierte Preis wird je zur Hälfte an einen Autor oder eine Autorin und den jeweiligen Übersetzer vergeben werden, teilte der Stifter des Preises, die BHF-Bank aus Frankfurt am Main, am Dienstag mit.

Der Preis soll ein bedeutendes zeitgenössisches Werk aus den Literaturen Mittel- und Osteuropas und seine herausragende Übersetzung ins Deutsche würdigen. Die Schirmherrschaft hat Nobelpreisträger Günter Grass übernommen.

"Gute Literaturübersetzungen eröffnen uns nicht nur den Zugang zu fremdsprachigen Literaturen", betonten die Auslober des Preises. "Sie bereichern unser Wissen, unsere Erfahrung, unsere Sprache, sie machen den Austausch mit anderen Kulturen überhaupt erst lebendig." Der Preis soll künftig alle zwei Jahre verliehen und erstmals im Rahmen des Berliner Bücherfestes Anfang Juli 2002 im Alten Museum vergeben werden. (APA/dpa)

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