AK fordert Vorgehen gegen Schilling-Verweigerer

9. Jänner 2002, 12:52
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Verärgerung bei Konsumenten, weil viele Geschäfte Bezahlen in Schilling ablehnen

Wien - Viele Konsumenten sind laut Arbeiterkammer (AK) darüber verärgert, dass manche Trafiken, Wirtshäuser, Blumengeschäfte und Bäcker Schillingmünzen oder überhaupt das Bezahlen in Schilling ablehnen. Sie fordert daher Finanzminister Karl-Heinz Grasser und Wirtschaftsminister Martin Bartenstein auf, "hier für Ordnung zu sorgen und die Verbraucher nicht zu verunsichern". Grasser und Bartenstein sollen rasch handeln und mit wirksamen Maßnahmen gegen solche Unternehmen vorgehen, verlangt die AK am Mittwoch.

Duale Phase bis 28. Februar

So gehe das nicht, immerhin sei die duale Phase bis 28. Februar ausgemacht, so die Arbeiterkammer. Der Konsument könne selbst entscheiden, ob er während dieser zwei Monate mit Schilling oder Euro bezahle, betont die AK in der Presseaussendung. Bis dahin sei der Schilling gesetzliches Zahlungsmittel neben dem Euro.

Euro-Hotline

Es sei auch erlaubt, einen Teil in Schilling und einen Teil in Euro zu bezahlen bzw. herauszugeben. "Das ist gesetzlich geregelt - der Schilling ist bis zum 28. Februar noch gesetzliches Zahlungsmittel", erinnert die AK, die noch bis Ende März unter der kostenlosen AK-Euro-Hotline 0800 801 801 oder im Internet unter www.eurohotline.at Hilfe anbietet und Beschwerden rund um den Euro entgegen nimmt. (APA)

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