A room of one's own

7. Jänner 2002, 17:52
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Feministische Forderungen sind tragbar!

>a room of one's own< ist="" ein="" forum="" junger="" künstlerinnen,="" in="" welchem="" gegenwärtige="" feministische="" diskurse="" und="" praxen="" im="" kunstfeld="" thematisiert,="" erforscht="" und="" erweitert="" werden="" sollen.="">a room of one's own< hat="" sich="" seit="" dem="" projekt="" "das="" experiment="" 2a"="" in="" der="" wiener="" secession="" im="" april/mai="" 2001="" neu="" formiert="" und="" versteht="" sich="" als="" offene="" gruppe,="" die="" von="" den="" unterschiedlichen="" wissens-="" und="" erfahrungsaspekten="" der="" einzelnen="" teilnehmerinnen="" getragen="">

Fragen über Fragen

"Kannst du dich daran erinnern, als du gemerkt hast, dass du ein Mädchen bist? Welche Frauenbands kennst du? Für welchen Blick produzierst du als Künstlerin?" >a room of one's own< hat="" nachgefragt,="" was="" den="" alltag="" junger="" künstlerinnen,="" musikerinnen="" und="" theoretikerinnen="" aus="" feministischer="" sicht="" prägt.="">

Anknüpfend an den 1. Teil des Ausstellungsprojektes DAS EXPERIMENT 2 im April/Mai 2001 präsentiert die Plattform >a room of one's own< ergebnisse="" einer="" aktuellen="" recherche.="" in="" gesprächen="" mit="" künstlerinnen="" und="" theoretikerinnen="" werden="" fragen="" geschlechtlicher="" identitäten="" und="" prägungen="" sowie="" der="" relevanz="" feministischer="" anliegen="" in="" alltags-="" und="" arbeitswelten="" thematisiert.="" welche="" zeitgemäßen="" strategien="" gibt="" es,="" um="" gesellschaftliche="" vorgänge="" nach="" von="" frauen="" geforderten="" notwendigkeiten="" zu="">

Röcke/Transparente

In ihrer Präsentation im Grafischen Kabinett reflektiert >a room of one's own< kommunikative="" prozesse,="" gibt="" einblick="" in="" gespräche,="" interviews="" und="" erzählungen="" und="" bringt="" dem="" ausstellungspublikum="" diese="" in="" verdichteter="" form="" nahe.="" eine="" audioinstallation="" ermöglicht="" den="" besucherinnen="" eine="" ausführliche="" beschäftigung="" mit="" dem="" interviewmaterial.="" eigens="" für="" die="" ausstellung="" produzierte="" röcke,="" welche="" von="" den="" ausstellungsbesucherinnen="" erworben="" werden="" können,="" sind="" mit="" den="" gesprächen="" entnommenen="" fragestellungen="" und="" statements="" bedruckt.="" durch="" ihren="" einfachen="" rechteckigen="" schnitt="" lassen="" sich="" die="" röcke="" mit="" wenigen="" handgriffen="" in="" transparente="" mit="" politischer="" botschaft="" verwandeln.="" ein="" demonstrationsvideo="" erläutert="" spielerisch="" die="" praxis="" des="" rocktragens="" und="" transparentgebrauchs.="">

Der Rock ist historisch ein Kleidungsstück sowohl für Frauen als auch Männer. In diesem Sinne wird er in der Ausstellung als Metapher des "gender bending" eingesetzt. Durch das Tragen der Röcke/Transparente gelangen die Aussagen und Forderungen aus dem Kunstkontext in ein alltägliches Umfeld. Feminismus ist kein partikulärer Diskurs, sondern hat gesellschaftliche Bedeutung. Feministische Forderungen sind tragbar!

Im Rahmen der Ausstellung sind eine Reihe von Gesprächen mit Frauengruppen und Theoretikerinnen geplant. Die Veranstaltungstermine werden zur Ausstellungseröffnung bekannt gegeben. (red)

>a room of one's own
Eröffnung am 9.1.2002
um 19.00 Uhr
in der Secession
Graphisches Kabinett
Friedrichstr. 12
1010 Wien
aroomofonesown
DAS EXPERIMENT 2b
10.1.–3.2.2002
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