Singapur zerschlägt mutmaßliche islamistische Extremistengruppe

7. Jänner 2002, 14:59
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Anschlag auf US-Botschaft geplant?

Singapur - Die Behörden Singapurs haben nach eigenen Angaben eine Gruppe militanter Extremisten zerschlagen, die in Verbindung zu dem Islamisten Osama bin Laden gestanden sein soll. 14 Personen aus Singapur und eine Person aus Malaysia seien zwischen 9. und 24. Dezember festgenommen worden, teilte das Innenministerium am Montag mit. US-Einrichtungen wie die Botschaft oder wirtschaftliche Einrichtungen seien vor allem Ziel eines Anschlags der Gruppe gewesen. Informationen über eine unmittelbare Bedrohung gebe es nicht.

Bei Durchsuchungen in Wohnungen und Büros der Verdächtigen hätten die Behörden detaillierte Anleitungen zum Bombenbau, Fotos von mutmaßlichen Zielen, gefälschte Pässe und Aufenthaltsgenehmigungen sowie Material sicher gestellt, das im Zusammenhang mit der Bin-Laden-Organisation El Kaida stehe, hieß es in der Mitteilung des Innenministeriums. (APA/Reuters)

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