Großhandelspreise stiegen 2001 um 1,5 Prozent

7. Jänner 2002, 10:38
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Im Dezember Rückgang um 1,1 Prozent auf Jahresbasis

Wien - Die österreichischen Großhandelspreise stiegen im abgelaufenen Jahr 2001 nach vorläufigen Zahlen um 1,5 Prozent gegenüber dem Jahr davor. Wie die Statistik Austria am Montag weiter mitteilte, gaben die Preise im Dezember 2001 auf Jahresbasis um 1,1 Prozent nach. Im Vergleich zum Vormonat November erhöhten sie sich um 0,1 Prozent.

Deutlich angezogen haben die Preise im Gesamtjahr 2001 vor allem bei Fleisch, Fleischwaren, Geflügel und Wild (plus 14,7 Prozent), Häuten, Fellen und Leder (plus 12,5 Prozent), Papier und Pappe (plus 12,2 Prozent), Schuhen (plus 7,4 Prozent) sowie Obst, Gemüse und Kartoffeln (plus 7,2 Prozent).

Wesentliche Verbilligungen gab es im vergangenen Jahr insbesondere bei Kunstharzen und Rohkunststoffen (minus 8,8 Prozent), Motorenbezin inklusive Diesel (minus 5,5 Prozent), sonstigen Mineralölprodukten (minus 5,1 Prozent) sowie Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen (minus 3,0 Prozent).

Obst und Gemüse verteuert

Im Dezember wurden gegenüber dem Vormonat vor allem Obst, Gemüse und Kartoffeln (plus 11,0 Prozent), lebende Tiere (plus 5,1 Prozent sowie Leder- und Taschnerwaren (plus 1,9 Prozent) wesentlich teurer, während sonstige Mineralölerzeugnisse (minus 5,9 Prozent), Häute, Felle und Leder (minus 2,7 Prozent), Kunstharze und Rohkunststoffe (minus 2,1 Prozent) sowie Motorenbenzin inklusive Diesel (minus 1,4 Prozent) die stärksten Preisrückgänge aufwiesen.

Im Jahresabstand haben sich im Dezember sonstige Mineralölerzeugnisse (minus 25,5 Prozent), Motorenbenzin inklusive Diesel (minus 15,1 Prozent), Altmaterial und Reststoffe (minus 11,0 Prozent), Kunstharze und Rohkunststoffe (minus 7,4 Prozent), Häute, Felle und Leder (minus 6,7 Prozent) sowie Blumen und Pflanzen (minus 6,1 Prozent) deutlich verbilligt. Gestiegen sind vor allem die Großhandelspreise für Fleisch, Fleischwaren, Geflügel und Wild (plus 13,0 Prozent), Obst, Gemüse und Kartoffeln (plus 7,9 Prozent), Fußbodenbeläge (plus 6,2 Prozent), Tabakwaren, Schuhe und Anstrichmittel (je plus 5,6 Prozent) sowie alkoholische Getränke (plus 5,5 Prozent).(APA)

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