Christbaum-Versenken in Wien

7. Jänner 2002, 12:44
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Seltsamer Taucher-Brauch wegen dicker Eisdecke fast gescheitert

Wien - Eine ungewöhnlich dicke Eisschicht auf einem Schotterteich in Süßenbrunn in Wien-Donaustadt hat heute, Sonntag, Nachmittag einen unter Tauchern üblichen Brauch beinahe zum Scheitern gebracht: Geplant war, als Dank für eine unfallfreie Saison einen Christbaum zu versenken, wobei sich 30 Männer und Frauen ebenfalls in die Tiefe wagen wollten. Es dauerte aber eine Stunde, bis überhaupt ein Loch in die 20 Zentimeter dicke Eisschicht gestemmt werden konnte, und das war so klein, dass dem Christbaum nur zwei schlanke Taucher folgten.

Dass diese den Tauchgang überhaupt in Angriff nahmen, war allerdings auf ein Missgeschick zurückzuführen: Einer der Taucher hatte nämlich versehentlich einen Hammer "versenkt", und der wollte geborgen werden. Nach dem Auftauchen aus acht Metern Tiefe gab es warme Kleidung und Kinderpunsch. (APA)

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