Vorarlberg im Kampf gegen Viren

6. Jänner 2002, 16:21
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Land und Gemeindeverband installieren Antivirus-Lösung - Jede 200. Mail ist verseucht

Land und Gemeinden investieren in Vorarlberg gemeinsam in den optimalen Virenschutz ihrer Computernetzwerke: Ein zentral verwaltetes, mehrstufiges Sicherheitssystem soll die Daten der öffentlichen Einrichtungen schützen. Das gab das Land in einer Aussendung am Sonntag bekannt. Immerhin erhalten Land und Gemeinden täglich etwa 16.000 E-Mails. Jedes 200. davon ist verseucht.

"Investment in die besten Abwehrmechanismen"

"Wir investieren in die besten Abwehrmechanismen, die es gibt", versichert der Vorarlberger Landeshauptmann Herbert Sausgruber. Bei der neuen Lösung werden die 16.000 Mails pro Tag bereits am zentralen Mailgateway gescannt. "Nach unserer Erfahrung wird mit jedem 200. E-Mail auch ein Virus verschickt", schilderte der Geschäftsführer der Vorarlberger Telekommunikations GmbH, Heinz Loibner.

In einer zweiten Stufe werden auch die verschiedenen File- und die Exchangeserver mit spezieller Software geschützt. Schließlich wird dann auch noch jeder einzelne Arbeitsplatz mit Antivirus-Software ausgestattet. Für Auskünfte über die Höhe der anstehenden Investitionen war Sonntag Nachmittag niemand erreichbar.(APA)

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