B'hofen: Endlich kein österreichischer Quali-Sieg

5. Jänner 2002, 16:18
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Im Gegensatz zu den bisherigen Konkurrenzen war diesmal mit Matti Hautamäki ein Finne der Weiteste. Toni Innauer nahm's als gutes Omen

Bischofshofen - Im vierten Qualifikationsspringen der 50. Vierschanzen-Tournee gab es erstmals keinen österreichischen Sieger: Der Finne Matti Hautamäki flog am Samstag in Bischofshofen auf hervorragende 136 m und blieb mit dem weitesten Sprung der Tournee-Geschichte nur einen Meter unter dem Schanzenrekord von Sven Hannawald. Der bisherige Tournee-Dominator verzichtete Traditions gemäß auf ein Antreten. Insgesamt zehn Österreicher qualifizierten sich für das Springen am Sonntag..

"Es ist vielleicht ein gutes Zeichen, dass wir diesmal die Qualifikation nicht gewonnen haben", meinte Toni Innauer. Martin Höllwarth, der Gesamtdritte, belegte auch am Samstag mit 132,5 Metern den dritten Rang. "Ich hatte am Anfang etwas Probleme mit dem Timing, aber der letzte Sprung hat gepasst, mit der Qualifikation bin ich total zufrieden." Auch Andi Widhölzl, in der Gesamtwertung Fünfter, hielt als Achter gut mit.

Neben dem dank der Top-15-Platzierung im Weltcup ohnehin fix qualifizierten ÖSV-Quintett schafften auch Wolfgang Loitzl, Balthasar Schneider, Manuel Fettner, Stefan Thurnbichler und Stefan Kaiser den Sprung in den Hauptbewerb. (APA)

Die Duelle der Österreicher: Martin Höllwarth - Roberto Cecon (ITA), Andreas Widhölzl - Stefan Thurnbichler, Andreas Goldberger - Martin Koch, Stefan Horngacher - Tami Kiuru (FIN), Wolfgang Loitzl - Simon Ammann (SUI), Balthasar Schneider - Peter Zonta (SLO), Manuel Fettner - Nicolas Dessum (FRA), Stefan Kaiser - Janne Ahonen (FIN).

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