Washington gesteht Tod eines Soldaten ein

5. Jänner 2002, 12:54
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G.I. sei im Osten Afghanistans gefallen

Washington/Islamabad - Ein US-Soldat ist am Freitag bei einem Gefecht im Osten Afghanistans durch gegnerisches Feuer getötet worden. Dies teilte ein hochrangiger Regierungsbeamter in Washington mitteilte. Es war der erste US-Soldat seit Beginn der amerikanischen Militäraktion in Afghanistan am 7. Oktober, der im Gefecht gefallen ist.

Das US-Pentagon gab auch den Namen des am Freitag in einem Gefecht getöteten US-Soldaten bekannt. Der 31-jährige Nathan Ross Chapman hatte sich demnach gemeinsam mit einem CIA-Beamten mit Stammesführern in der Provinz Paktia getroffen. Danach wurden beide Amerikaner überfallen. Der CIA-Mitarbeiter wurde schwer verletzt außer Landes gebracht.

Der amerikanische Oberbefehlshaber für den Afghanistan-Einsatz, General Tommy Franks, sagte in Florida, der getötete US-Soldat habe zu einer Einheit in der Nähe der Stadt Chost nahe der pakistanischen Grenze gehört. Franks betonte, der Angriff zeige die Gefahren der Truppen bei der Suche nach Anführern der Taliban und des Terrornetzwerks El Kaida. Bisher kamen beim Afghanistan-Einsatz außer Chapman sechs Amerikaner ums Leben.

Drei Soldaten wurden Anfang Dezember bei einem US-Luftangriff bei Kandahar versehentlich getötet. Beim Absturz eines Militärhubschraubers in Pakistan kamen Mitte Oktober zwei Insassen ums Leben. Ein CIA-Mitarbeiter wurde Ende November bei der Gefängnisrevolte von El-Kaida-Kämpfern nahe Mazar-i-Sharif getötet.(APA/APA/dpa)

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