Grundlage der Maquillage: Make-up

10. Jänner 2002, 21:25
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Leichte, natürliche Produkte sind im Trend, ein "Konsument"-Test bescheinigt gute Ergebnisse

Lippenstift ist das Vorzeigeprodukt jeder Maquillage, das Gesichts-Make-up aber die Basis: Ob Grundierung, Fond de Teint oder Base Foundation, flüssig, kompakt oder als Stick, gemeint ist Make-up. Es lässt die Haut ebenmäßiger und glatter erscheinen und soll kleine Unebenheiten stärker abdecken als eine getönte Tagescreme, ohne das Gesicht überschminkt wirken zu lassen. Derzeit im Trend sind leichte, natürliche wirkende Make-ups.

Die Produktpalette ist heute so reich bestückt, dass sich für jede Anwenderin das Richtige findet: kompakte Puderform im Spiegeldöschen, flüssig aus der Tube oder dem Fläschchen oder als Stick, der sich für das schnelle Styling von junger Haut oder zum Auffrischen zwischendurch eignet.

Die Entscheidung ist Geschmackssache: Der Verbraucherschutzmagazin "Konsument" hat für seine Jänner-Ausgabe 16 Make-ups untersucht. Alle ließen sich "gut" anwenden und verursachten keine Hautprobleme. Unterschiede fanden sich bei Deckkraft und Haltbarkeit. Selbst bei als "longlasting" beworbenen Produkten sollte frau nicht damit rechnen, dass es den ganzen Tag makellos aussieht. Mehr als acht Stunden hält aber keines durch.

Auch wenn viele Make-ups die Haut pflegen und durch einen eingebauten Lichtschutzfaktor vor UV-Strahlung abschirmen: Auf eine auf den Hauttyp abgestimmte, feuchtigkeitsspendende Tagescremes als Unterlage sollte man nicht verzichten. Denn Make-up kann die Haut austrocknen, selbst flüssige Produkte, die oft mit zusätzlicher Feuchtigkeitszufuhr werben. "Konsument" hat durch Hautmessungen festgestellt, dass nur drei der getesteten Flüssig-Make-ups - Ellen Betrix Make-up Liquid, Biotherm Aqua-Teint Long Lasting Mat und Nivea Baute All Day Aqua - "gute" Feuchtigskeitslieferanten sind.

Tipps für ein perfektes Make-up:

- Wahl des Farbtons:
Ob eher gelbstichig, beige oder rose entscheidet der Farbton des Halses. Testen sollte man nicht im künstlichen Licht der Parfümerie, sondern im Tageslicht vor der Tür. Gute Geschäfte geben eine Probe mit. Im Zweifelsfall eine Spur heller wählen.

- Auftragen:
Am besten mit einem leicht feuchten Schwämmchen. Bei pudrigen Make-ups braucht man mehr Feuchtigkeit, damit das Ergebnis gleichmäßig ausfällt. Sie werden sanft von der Gesichtsmitte nach außen und bis unter das Kinn verstrichen.

- Augenbrauen und Haaransatz bleiben Make-up freie Zonen. Es sollte sich auch nicht in den Fältchen um Augen oder Mund absetzen, sonst erstarrt das Gesicht zur Maske.

- Problemhaut:
Für fettige Haut gibt es eigene, mattierende Grundierungen. Bei Akne sollten nur Spezialprodukte verwendet werden.
(apa/red)

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