Iran bestreitet Involvierung in Waffenschmuggel an Palästinenser

4. Jänner 2002, 22:49
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"Israelis wollen ablenken"

Teheran/Washington - Der Iran hat jegliche Verwicklung in den angeblichen Waffenschmuggel an die Palästinenser dementiert. "Die Islamische Republik Iran unterhält keinerlei militärische Zusammenarbeit mit der palästinensischen Behörde", hieß es in einer am Freitag veröffentlichten offiziellen Stellungnahme des Außenministeriums.

"Die Anschuldigungen des zionistischen Regimes (Israel, Anm.) zielen darauf ab, die öffentliche Meinung von seinen Verbrechen am palästinensischen Volk abzulenken", hieß es weiter.

US-Nahostvermittler Anthony Zinni fordert von Palästinenserpräsident Yasser Arafat Aufklärung über den Waffenschmuggel. Wie der Sprecher des State Department in Washington mitteilte, bestritt Arafat im Gespräch mit Zinni jede Kenntnis. Zugleich bot er Unterstützung bei der Aufklärung der Angelegenheit an. Zinni forderte sofortige Schritte, um den Schmuggel von Waffen in die Autonomiegebiete zu verhindern. (APA)

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