Globales Klima von australischen Buschbränden unbeeindruckt

4. Jänner 2002, 14:05
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Klimaforscher: Rauchwolken müssten höher sein um sich auszuwirken

Hamburg - Die Buschbrände in Australien haben offensichtlich keine Auswirkungen auf das globale Klima. "Die Rauchwolken sind nicht hoch genug", sagte der Klimaforscher Mojib Latif vom Max-Planck-Institut für Meteorologie am Freitag. "Um sich global auszuwirken, müssen die Rauchwolken über zehn Kilometer hoch steigen, was nur bei starken Vulkanausbrüchen der Fall ist." Auch die brennenden Ölfelder in Kuwait während des Golfkriegs hätten dem Klima nichts anhaben können.

Auf den Satellitenbildern sei zu sehen, dass die Rauchwolken Richtung Neuseeland ziehen. "Die Leute spüren natürlich die dicke Luft. Erst recht in Sydney. Aber außer dass die Rauchwolken das Sonnenlicht blockieren, sind keine Auswirkungen zu spüren", meinte der Klimaexperte. Sobald die Brände gelöscht seien, werde sich die Luft innerhalb weniger Tage reinigen. (APA/dpa)

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