Red Flag sticht Windows aus

4. Jänner 2002, 12:26
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Chinesische Regierung setzt auf heimische Entwickler und nicht auf Microsoft

Die chinesische Regierung hat in einer Ausschreibung nach Softwarefirmen gesucht, die für Behörden-Rechner ein Betriebssystem, sowie Office-Anwendungen und ein Anti-Virenprogramm erstellen wollen. Die einzige Vorgabe war, dass dabei keine kopiergeschützte Software verwendet werden dürfe.

Microsoft abgelehnt

Insgesamt erreichten die Kommission sieben Bewerbungen. Darunter nicht weniger als sechs chinesische Firmen - und Microsoft. Peking entschied sich für seine heimischen Anbieter und gegen Microsoft. Zu den ausgewählten Firmen zählen unter anderem Red Flag-Linux und Kingsoft.

Ein Umdenken

Analysten werten die Entscheidung Pekings als erstes Umdenken in der Raubkopier-Frage. Durch die Aufnahme in die WTO scheint sich nun verstärkt die Regierung um den Schutz geistigen Eigentums in China zu bemühen. Nähere Details finden Sie im Gartner Report (red)

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