Schweizer Extrembergsteiger schüttelte seinen Sohn unabsichtlich zu Tode

4. Jänner 2002, 19:37
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Baby starb an Gehirnverletzungen

Genf - Der international bekannte Extrembergsteiger E. Loretan hat seinen sieben Monate alten Sohn zu Tode geschüttelt. Er sei gestresst gewesen und habe das schreiende Kind für zwei bis drei Sekunden geschüttelt, sagte der 43-Jährige der Schweizer Tageszeitung "Le Matin" am Donnerstag und sprach von einer versehentlichen Tat. Das Kind starb am Heiligen Abend an den Folgen seiner Gehirnverletzungen in einem Krankenhaus in Bern.

Nach Darstellung Loretans hatte das Kleinkind an dem Unglückstag ununterbrochen geweint. "Wenn ich die Gefahren solchen Handelns gekannt hätte, wäre es nicht dazu gekommen." Loretan muss sich jetzt vermutlich wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Der in Cresuz im Kanton Freiburg lebende Bergsteiger gehört zu den wenigen Ausnahmeathleten, die alle 14 Achttausender bestiegen haben. (APA/dpa)

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