Tiroler AK-Präsident fordert vorgezogene Neuwahlen

3. Jänner 2002, 16:08
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Dinkhauser: Die Leute brauchen "Ordnung im Land"

Innsbruck - Der Tiroler AK-Präsident Fritz Dinkhauser hat am Donnerstag "vorgezogene Neuwahlen" im Spätherbst gefordert. Eine "Führungsposition" in Tirol sei "derzeit nicht gegeben". Man könne "froh" sein, wenn sich die Regierungsmitglieder "noch grüßen", betonte Dinkhauser gegenüber ORF Radio Tirol.

Die Leute bräuchten "Ordnung im Land" und "müssen wissen, an wen sie sich richten können". "Nicht zwei oder drei Landeshauptmänner, wo jeder das Sagen hat [wie, Anm.] Eberle, Weingartner und Van Staa. Da redet jeder, das kann nicht sein." Der "Karren" sei "absolut verfahren", erklärte Dinkhauser weiter im Interview mit Radio Tirol.

Die Frage, ob er sich vorstellen könne, im Team von VP-Obmann Herwig van Staa dabei zu sein oder eventuell selbst zu kandieren, stelle sich für ihn nicht. Nur wenn "Außergewöhnliches" passieren sollte, werde er darüber "nachdenken". Er gehe davon aus, dass "auch bei anderen Gruppierungen die Welt noch nicht in Ordnung ist und dass es sinnvoll wäre, wenn man durch Neuwahlen eine Neuordnung schafft", erklärte Dinkhauser.(APA)

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