Alternativlösung für Konkurs serbischer Banken gefordert

4. Jänner 2002, 11:47
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Belgrad - Mehrere hundert Angestellte zweier vom Konkurs bedrohter serbischer Großbanken, der Investbanka und der Beobanka, halten seit Donnerstagabend die Bankzentralen in Belgrad besetzt. Vertreter der Bankangestellten forderten bei einem Treffen mit dem jugoslawischen Präsidenten Vojislav Kostunica und dem föderalen Finanzminister Jovan Rankovic eine alternative Lösung zu den Konkursverfahren.

Der jugoslawische Notenbankpräsident Mladjan Dinkic hat inzwischen eine Einstellung der Konkursverfahren jedoch völlig ausgeschlossen. Die Agentur für Banksanierung hatte am Donnerstag der Notenbank die Einleitung von Konkursverfahren gegen die vier größten serbischen Banken vorgeschlagen. Denn eine Sanierung der konkursreifen Institute würde die Staatskassen mit über acht Mrd. Mark (4,09 Mrd. Euro/56,3 Mrd. S) belasten.

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