Strenger Frost in Moskau: Zehn Menschen in der Nacht erfroren

3. Jänner 2002, 11:34
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Schneemasen in Polen bringen Verkehr zum Stocken

Moskau/Warschau - Bei strengem Frost von bis zu minus 26 Grad sind in Moskau in der Nacht auf Donnerstag zehn Menschen erfroren. Die meisten Opfer waren Obdachlose, teilten die Behörden nach Angaben der Agentur Interfax mit. Seit Anfang Oktober starbendamit allein in Moskau 281 Menschen an Unterkühlung.

Probleme auf den Straßen in Polen

Schneemassen und Winterstürme haben am Donnerstag erneut in Polen für erhebliche Probleme auf den Straßen und im öffentlichen Nahverkehr gesorgt. Besonders betroffen waren Rundfunkberichten zufolge der Nordosten und der Süden des Landes.

Während sich in Westpolen die Situation im Vergleich zum Vortag entspannte, staute sich im Osten und Südosten bei eisigen Temperaturen von minus 17 Grad Celsius der Verkehr. In einigen Gebieten waren dort bis zu 90 Prozent der Straßen nach Schneestürmen unpassierbar. Viele Züge erreichten ihre Ziele nur mit Verspätung, vor allem auf den Landstraßen blieben Autofahrer im Schnee stecken.

Höchste Lwinengefahr

In der südpolnischen Tatra herrschte höchste Lawinengefahr. Die Bergwacht warnte Touristen davor, in die Berge zu gehen, da sich unter dem Druck der Schneemassen Lawinen lösen könnten. (APA/dpa)

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