EU bekundet Solidarität mit Argentinien

3. Jänner 2002, 06:50
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Zusammenarbeit mit neuem Präsidenten Duhalde bekräftigt

Madrid - Die Europäische Union hat ihre Solidarität mit Argentinien bekundet und dem krisengeschüttelten südamerikanischen Land Unterstützung zugesichert. Zugleich bekräftigte sie ihren Willen zur Zusammenarbeit mit der künftigen Regierung des neu gewählten Staatspräsidenten Eduardo Duhalde, wie es am späten Mittwochabend in einer Erklärung der spanischen Ratspräsidentschaft hieß.

Die EU unterstrich zudem, dass die Legitimität der Maßnahmen zur Überwindung der schweren Staats- und Wirtschaftskrise nur im Rahmen der Verfassung und der Achtung der demokratischen Institutionen gesichert werden könne. "Die EU erhofft sich von der neuen argentinischen Regierung einen umfassenden, stabilen und realistischen Plan zur Lösung der schweren wirtschaftlichen und sozialen Probleme", hieß es weiter. (APA/dpa)

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